Neues Jahr, neues Reiseglück! Das Jahr 2017 ist offiziell eingeläutet und es ist endlich wieder an der Zeit, Reisepläne zu schmieden. Wir verraten dir, welche Abenteuer im kommenden Jahr auf unserer Bucket List stehen. 

Eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn

9288 Kilometer Abenteuer, sieben Zeitzonen und das monotone Rattern der Waggons als permanente Geräuschkulisse: Wer sich auf eine Reise mit der legendären Transsibirischen Eisenbahn begibt, den erwartet alles andere als Luxus. Die längste Eisenbahnstrecke der Welt führt von Moskau bis Wladiwostok und ist das, was man als „once in a lifetime“-Erlebnis bezeichnen würde. Komfortabel ist die Reise quer durch Russland nicht – schon gar nicht, wenn man sich für die günstige Holzklasse entscheidet. Und doch gleicht es dem größten Abenteuer, die Landschaft Russlands an sich vorbeiziehen zu sehen. Jeder Aufenthalt in den Bahnhöfen ist eine Wohltat, immerhin kann man sich nach Stunden des Zugfahrens ein wenig die Beine vertreten und sich mit Proviant eindecken. Verwirrung aufgrund der sieben Zeitzonen gibt es übrigens nicht. Praktischerweise gilt im Zug und an den Bahnhöfen die Moskauer Zeit.

Foto: flickr/Typehistorian
Foto: iStock/Typehistorian

Eine Wanderung durch den Nationalpark Torres del Paine

Wenn Patagonien seine Naturschönheit zur Perfektion treibt, dann befindet man sich aller Voraussicht nach im Nationalpark Torres del Paine in Chile. Unendliche Weiten, schroffe Berge, Eisschollen und Gletscher wechseln einander ab und liefern „Wow“-Momente am laufenden Band. Wer das Meiste aus seinem Besuch herausholen möchte, der sollte eine mehrtägige Wanderung unternehmen, auf der man den Zauber Patagoniens erst so richtig zu spüren bekommt. Eine der beliebtesten Wanderungen ist der sogenannte W-Trek. Und wenn dann vor der Nase endlich die weltberühmten Felsberge, die sogenannten „Torres“ auftauchen, so ist mit einem Mal alle Anstrengung vergessen.

Foto: iStock/MBPROJEKT_Maciej_Bledowski
Foto: iStock/MBPROJEKT_Maciej_Bledowski

Eine Wüstentour durch die Dünen Marokkos

Keine Frage: Marrakesch mit seiner lebendigen Altstadt übt eine Faszination aus, wie es wenige andere Städte vermögen. Das wahre Abenteuer jedoch wartet in der knapp 600 Kilometer entfernt gelegenen Sahara. Eine Nacht unter dem Sternenhimmel der Wüste zu verbringen, lässt das Herz von Abenteurern höherschlagen. Merzouga nennt sich jener Ort, an dem man auf dem Rücken eines Kamels dem Sonnenuntergang entgegen reitet. Spätestens, wenn die untergehende Sonne die gigantischen Sanddünen in ein kräftiges orangerot färbt, möchte man jeden Augenblick einfangen und für die Ewigkeit einfrieren – so surreal ist der Anblick. Der Boden des Wüstenzelts mag zwar nicht der bequemste Schlafplatz der Welt sein, doch ist er einer, den man sein Leben lang nicht vergisst.

Foto: flickr/David Rosen
Foto: flickr/David Rosen, „Sarah sand dune sunset“, CC BY 2.0 license

Ein Road Trip durch Kuba

Dass Kuba für 2017 auf den Reisehitlisten ganz weit oben rangiert, ist längst kein Geheimnis mehr. Was viele allerdings gar nicht so sehr auf dem Radar haben: Die Karibikinsel lässt sich herrlich mit dem Mietwagen erkunden. Du genießt damit die grenzenlose Freiheit, anzuhalten wann immer es dir beliebt. Übernachten kannst du am besten in den sogenannten „Casas Particulares“, jenen privat geführten Unterkünften, in denen sich Kuba von seiner authentischsten Seite zeigt. Wer sich nach einer Reise in die Vergangenheit mit kubanischen Zigarren und quirligen Städten sehnt, der sollte der Karibikinsel schleunigst einen Besuch abstatten.

Foto: flickr/Brunomsbarreto
Foto: iStock/Brunomsbarreto

Eine Fernwanderung über die Alpen

Mit jedem Schritt und jedem Höhenmeter wird der Geist freier und das Gefühl der Freiheit größer. Zu Fuß die spektakulären Berggipfel der Alpen zu überqueren, ist ein lang gehegter Traum vieler Reisender. Eine Alpenüberquerung ist kein Spaziergang. Kondition und Wetterbedingungen müssen stimmen. Das Gefühl jedoch, mit eigenen Beinen die Alpen bezwungen zu haben, ist unbezahlbar. Eine der beliebtesten und gleichzeitig kürzesten Routen ist jene, die von Oberstdorf (Deutschland) nach Meran (Italien) führt. Die Strecke ist in 8 Tagen zu schaffen und bietet mit dem Pitztaler Jöchl auf etwa 3.000 Metern nur einen von vielen sagenhaften Blicken auf die faszinierenden Gebirgsketten.

Foto: iStock/fschuetz
Foto: iStock/fschuetz

One Comment

  1. Ralf

    Auch vom schönen Kleinwalsertal – welches direkt an Oberstdorf angrenzt starten viele Alpenüberquerungen nach Meran.

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